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W-Fragen richtig einsetzen (Teil 3)

W-Fragen richtig einsetzen

Google wird immer mehr zur Antwortmaschine. Je nach Content-Ziel kann es hilfreich sein, den Content gezielt mit relevanten W-Fragen (Wer, Wie, Was, Wo, etc.) zu ergänzen bzw. zu analysieren, welche Fragen in dem Zusammenhang häufig vom Nutzer gestellt werden. Google und andere W-Fragen Methoden helfen dir letztlich dabei, einen Überblick zu erhalten, welche der W-Fragen letztlich für dein Thema relevant sind.

Dies kann mitunter dazu führen, dass Google den Website-Content als featured Snippet ausspielt, wenn ein Nutzer eine entsprechende Frage stellt. Immer häufiger werden auch Answer-Boxen in die SERPs (Search Engine Result Pages) integriert, wie im Screenshot 1.1. zu sehen ist. W-Fragen spielen insbesondere bei informationellen Inhalten eine übergeordnete Rolle.

In unserer mehrteiligen Artikelserie “Der Weg zum perfekten Content” wollen wir heute das Thema -W-Fragen und welche Relevanz Fragen insgesamt für Google haben, ausführlicher besprechen.

Quelle: Google Screenshot 1.1

Gerade bei informativen Inhalten, spielen Fragen eine häufig relevante Rolle. Ähnlich wie beim Suchintent, gibt uns Google auch bei den W-Fragen unterschiedliche Hilfestellungen. Fragen, die in den SERPs direkt angezeigt werden (Screen 1.1), haben sicherlich eine gewisse Relevanz. Aber auch der Blick, welche W-Fragen die Wettbewerber einsetzen, ist hilfreich und eine mögliche Inspirationsquelle für den eigenen Content.

W-Fragen Tools und weitere Quellen

Schauen wir also, welche Quellen für die Identifizierung der W-Fragen genutzt werden können. Es gibt verschiedene W-Fragen Tools, mit denen man sich die Recherche vereinfachen kann. Jedes dieser Tools hat eine andere Herangehensweise. Daher ist der Blick in verschiedene Tools durchaus zu empfehlen.

Google Suggest

Google selbst bietet unterschiedliche Prüfmöglichkeiten. Zum einen ist es möglich, dass Google in den ähnlichen Suchbegriffen (Suggestions) entsprechende Hinweise zu Keywords gibt, die gut und einfach über eine Frage beantwortet werden können. Hat man die passenden Keywords bzw. Fragen identifiziert, ergeben sich daraus weitere Vorteile:

  • Im Text kann man perfekt auf die Bedürfnisse der Nutzer eingehen und einen echten Mehrwert bieten.
  • Fragen lassen sich geschickt in den Kontext eingliedern und bieten auch sonst eine gute Übersichtlichkeit. Insbesondere mobil wird gerne nach dem „Tageszeitung-Prinzip“ vorgegangen und wichtige Fragestellungen bzw. Überschriften zuerst gelesen
  • Der Blick über den Tellerrand ist wichtig und naheliegende weitere Fragen können aufgegriffen und dem Nutzer beantwortet werden. Eine tolle Möglichkeit, um noch ausführlicher und tiefgehender auf ein Thema einzugehen.

Gut möglich ist auch, dass Google direkt in den SERPS (organische Suchergebnisse) versucht, häufig gestellte oder eben zum Thema ergänzende Fragen (Screen 1.2) direkt zu beantworten.

Google versucht thematisch relevante Fragen direkt zu beantworten (Screenshot 1.2)

Bei W-Fragen Tools gibt man ein Keyword ein, welches zuvor über eine Keyword-Recherche ermittelt wurde. Das W-Fragen Tool spuckt dann eine Liste von Fragestellungen, die das Keyword beinhalten, aus.

So kann man konkrete Fragestellungen, die es zu dem Keyword bzw. dem Textinhalt gibt, finden und in die Textgestaltung einbringen. Häufig sind die Ergebnisse nach W-Wort sortiert, beispielsweise warum, was, wer, wie, wieso, wo, wann, wodurch etc..

W-Fragen Tools im Überblick

Es gibt unheimlich viele Tools. Die gängigsten habe ich in einer Liste für euch aufgeführt:

W-Fragen Tool in der Content Suite

Die W-Fragen Analyse in der Content Suite (Kostenlos testen?) ist in einen iterativen Prozess integriert, der auf Basis bereits zuvor festgelegter Zielparameter, nur die Seiten auf W-Fragen hin analysiert, die bereits eine Top 30 Sichtbarkeit zu dem Keyword aufgebaut haben. Durch die zuvor konkret festgelegten Themen-Keywords werden so bis zu 150 URLs auf relevante W-Fragen analysiert. Im Tool selbst kann man sich über verschiedene Filterfunktionen unterschiedliche Darstellungsvarianten anzeigen lassen, wodurch das Briefing für die spätere Texterstellung sinnvoll erweitert werden kann.

Diese Herangehensweise ist sinnvoll, da die Annahme gegeben ist, dass die Top-Seiten mehr Relevanz, Autorität und Vertrauen bei Google zu dem Thema aufgebaut haben und es daher sinnvoll sein kann, die in den Inhalten eingesetzten W-Fragen der Benchmarks, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Selbstverständlich muss auch hier abgewogen werden, ob die W-Frage letztlich auch zum Content-Zielvorhaben passt. Neben der W-Frage wird dann auch gleich die direkte Quelle angegeben, sodass man sich auf Wunsch auch gleich Inspiration für den weiteren Textinhalt einholen kann. Ergänzt wird die W-Fragen-Analyse durch die in Google Suggest vorkommenden und relevanten W-Fragen, sodass dem Nutzer eine umfassende Übersicht per Knopfdruck zur Verfügung gestellt bekommt. Das spart Zeit und letztlich Geld.

Die W-Fragen-Analyse in der Content Suite (Screen 1.3)

W-Fragen geschickt in den Text integrieren – so geht’s!

W-Fragen sind nicht nur Selbstzweck für Google. Die W-Fragen Methode ist zudem ein mächtiges Werkzeug, um Texte anschaulicher und verständlicher zu gestalten. Es unterschiedliche Fragetypen (offen vs. geschlossen), die geschickt in den Content integriert werden können.

Beispiel für eine offene Frage

  • Was kann euer Produkt?
  • Wie seid ihr im Marketing vorgegangen?
  • Welche Maßnahmen habt ihr im Content Marketing eingesetzt?
  • Wie wichtig sind KPIs für euren Marketingerfolg?

Beispiel für geschlossene Fragen

  • War euer Geschäftsjahr erfolgreicher als im Vorjahr?
  • Habt ihr mehr in euer Marketing investiert?
  • Habt ihr in diesem Jahr neue Produkte und Services herausgebracht?
  • Hast du dich weitergebildet?

Halten wir also fest. Offene Fragen eigenen sich hervorragend für informationelle Inhalte und helfen dabei, einen Sachverhalt anschaulicher zu gestalten. Aber auch geschlossene Fragen sind ein Stilmittel, um Inhalt einfach und übersichtlich der Zielgruppe zur Verfügung zu stellen.

Die meistgenutzten Fragewörter

Es gibt zahlreiche Fragewörter. Die am häufigsten verwendeten Fragewörter sind wohl:

  • Wer (Menschliche Leistungserbringung)
  • Wie (Arbeitsweisen, Bewegungen, ..)
  • Was (Aufgaben, Anforderungen, etc.)
  • Wann (Zeitlich)
  • Warum (Ziel, Zweck, Motivation)
  • Wo / Wohin (Räumliches, Umgebungsbedingungen, Örtlichkeit)

Anwendung der W-Fragen-Methode in der Praxis

Es gibt unterschiedliche Herangehensweisen, wie Texte verfasst und W-Fragen geschickt eingebaut werden. Ein Weg kann ganz klassisch sein, in dem du einfach alle W-Fragen zunächst ein mal aufschreibst und dann zu jeder W-Frage und auf das Thema bezogen, dir relevante Fragestellungen überlegst. Wichtig ist, dass ihr eurem Contentziel treu bleibt und nur jene Fragen beantwortet, die auf das von euch zuvor festgelegte Ziel auch einzahlen. Die Infografik (Screen 1.4) zeigt die 5 Schritte nochmals anschaulich:

Infografik (Screen 1.4)

Wer auf W-Fragen setzt, muss wissen. Als Seitenbetreiber helfen “Fragen & Antworten” um sich als Experte für ein bestimmtes Thema zu positionieren. Wer viele Antworten auf Fragen parat hat, sich als Experte positioniert, wird auch künftig bevorzugt als Quelle herangezogen und qualifizierte Reichweite aufbauen. Google experimentiert viel mit den unterschiedlichen Darstellungen. Wer seine Hausaufgaben also richtig macht, wird mit höherer Wahrscheinlichkeit bei Google Sichtbarkeit aufbauen können. Eigentlich zeigt die Grafik (Screen 1.5) sehr schön, wieso W-Fragen bei informationellen Artikeln sinnvoll sind. Je mehr Wissen über Artikel publiziert werden, desto schneller wird man ich als Experte etablieren können. Eine hohe inhaltliche Qualität vorausgesetzt. Auf der anderen Seite stellen Nutzer vermehrt Fragen und je nach Customer Journey eben in unterschiedlicher Tiefe.

Screen 1.5

Fazit

Wenn es um die Identifizierung der richtigen W-Fragen geht, muss das Rad nicht immer neu erfunden werde. Tools können hier sehr hilfreich sein. Einfach das Themenkeyword in ein W-Fragen Tool eingeben und schon erhaltet ihr Fragestellungen, die zum Keyword passen. Wie zuvor beschrieben, kann der Einsatz verschiedener Tools sinnvoll sein, um einen möglichst transparenten Blick über die W-Fragen zu dem Thema zu erhalten.

Um dann eine weitere Eingrenzung umsetzen zu können, solltet ihr euch die Top-Webseiten, die zu eurem Themenkeyword ranken, ebenfalls anschauen. Wie zuvor bereits erwähnt, bietet die Content Suite per Knopfdruck eine tolle Möglichkeit, um noch tiefer in das Thema einzusteigen und sich inspirieren zu lassen, welche Fragen die Wettbewerber einsetzen und beantworten.

W-Fragen in informationelle Texte einzusetzen, ist heutzutage fast schon Pflicht. Selbstverständlich hängt es vom Contentziel ab. Auch das Thema spielt eine Rolle. W-Fragen nehmen immer häufiger Platz bei Google in den SERPs ein, daher sollte man sich auf jeden Fall mit dem Thema beschäftigen. Stimmt der Inhalt, wird dieser auch gerne in den sozialen Netzwerken geteilt. Auch das hilft und auch in Sachen Voice Search kann die Nutzung von Fragen eine durchaus sinnvolle Sache darstellen.

W-Fragen analysieren und den Content-Prozess effizient gestalten

Wie wir heute gelernt haben, ist die Vorbereitung das A und O für die Inhalteerstellung. Und wer hochwertige Textinhalte produzieren möchte, sollte auf diverse Tools zurückgreifen, um den Contenterstllungsprozess möglichst ökonomisch halten zu können. Mit der Content Suite erhaltet ihr per Knopfdruck die relevanten Informationen und InSights. Wer Interesse hat, unser Tool kostenlos zu testen, sollte sich unverbindlich einfach für einen Test anmelden.

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Thomas Ottersbach ist geschäftsführender Gesellschafter der PageRangers GmbH und seit vielen Jahren im Online Marketing Business zu Hause. Er betreibt mit SEOSENF einen SEO Podcast für Einsteiger und Fortgeschrittene. Über seine unternehmerischen Erfahrungen und das digitale Business spricht er im Podcast "Digitales Unternehmertum"

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