Warum die Bildoptimierung im SEO sinnvoll ist

Warum die Bildoptimierung im SEO wichtig ist

Wenn du in deinen Inhalten Bilder einfügst, wird der Lesefluss besser, weil die Nutzer dann anstelle von Text auch mal ein Bild sehen. Doch warum ist die Bildoptimierung im SEO so wichtig? Das erfährst du in diesem Artikel. Zudem geben wir dir noch einige Tipps und Tricks für die Bildoptimierung mit.

Inhaltsverzeichnis

Warum ist die Optimierung der Bilder im SEO wichtig?

Durch die OneBox von Google sieht der Nutzer je nach Suchanfrage als erstes Bilder. Ist die OneBox vorhanden, so haben die anderen Suchergebnisse weniger Platz.  Hier wird übrigens bis zu 10-mal mehr Traffic generiert, als in der bekannten Bilder-Suche. Daher ist es umso wichtiger, die Bildoptimierung SEO tauglich zu machen. 
Zudem sind Bilder für Shopbetreiber sinnvoll. Wenn ein Nutzer nach einem Produkt sucht, was du ebenfalls anbietest, kann er dein Produkt in der Bilder-Suche finden. Anderenfalls ist ein Nutzer bereits auf deiner Seite und interessiert für dein Produkt. Hier ist es sehr wichtig, dass der Nutzer auch ein Bild von dem Produkt sieht. Denn wie wahrscheinlich ist es, dass ein Nutzer dein Produkt kauft, ohne es zuvor zu sehen?

Rankingfaktoren für Bilder

Auch für die Bildoptimierung im SEO gibt es Rankingfaktoren. Diese setzen sich insbesondere aus der Qualität und der Relevanz zusammen. Die Qualität misst die Suchmaschine daran, wie oft dieses Bild angeklickt wurde, geteilt wurde, kopiert wurde, etc. Die Relevanz hängt davon ab, wie gut die Suchanfrage und das Bild zusammenpassen. 

Bildqualität

Die Bildqualität hängt außerdem von der Verweildauer, Verlinkungen und, wie bereits erwähnt, von der Klickrate und davon ab, wie oft das Bild geteilt wurde. 

Konsistenz

Ranking-Signale, welche auf Text basieren, kommen oftmals von unterschiedlichen Webseiten. Falls dasselbe Bild also durch verschiedenste Kontexte zu finden ist, sinkt die Relevanz für dieses Bild. Daher sollten sich Ranking-Signale niemals widersprechen.

Meta Rankingfaktoren

Es ist wichtig, dass du dein Bild beschreibst und dabei sachlich bleibst. Zudem solltest du das wichtigste Keyword in der Beschreibung mit einbringen. Beachte, dass du tatsächlich nur ein Keyword verwendest, denn das genügt vollkommen.

Onpicture Opitmierung

Zu der Optimierung gehören noch einige weitere Punkte. Zum einen die Dateiformate für Bilder. Alle Bilder werden in derselben Höhe angezeigt, daher solltest du deine Bilder in Querformat optimieren. Durch das Querformat nimmst du dann mehr Platz ein, was die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass dieses Bild angeklickt wird. 

Zum anderen ist die Bildgröße wichtig. Eine Seite sollte mindestens 600 Pixel lang sein. Neben der richtigen Größe musst du außerdem das richtige Kompressionsformat wählen. Bei Screenshots eignet sich PNG sehr gut. Für Fotos bietet JPG an. Die Bildgröße ist sehr wichtig, damit die Ladegeschwindigkeit nicht beeinträchtigt wird.

Bildkorrekturen sind sehr wichtig, damit Nutzer dein Bild ohne Probleme ansehen können. Zur Bildkorrektur gehört, dass du vor dem Veröffentlichen noch einmal alles prüfst. Zum Beispiel, ob alles scharf genug ist oder sollte der Kontrast eventuell noch einmal verstärkt werden. 

Der Dateiname hat zwar nur eine geringe Auswirkung auf das Ranking, aber die Auswirkung liegt nicht bei null. Daher solltest du einen aussagekräftigen Dateinamen wählen. Beachte hierbei, dass dieser dem Alt-Text nicht widerspricht.

Unter Exif-Daten versteht man Daten, wie zum Beispiel der Zeitpunkt, an dem das Foto aufgenommen wurde, der Kameratyp, Brennweite, etc. Diese nutzt Google gerne für Google Maps.

Wo sollte ich die Bilder platzieren?

Wo du die Bilder platzierst, kommt immer darauf an, wie du sie darstellt. Du kannst beispielsweise auch direkt unter dem Titel ein Bild positionieren. Wenn der Zusammenhang stimmt, ist alles in Ordnung. Wenn dein erstes Bild also unter dem Titel steht, müssen sie einen starken Zusammenhang ausweisen können. Natürlich sollten auch die richtigen Keywords vorhanden sein, damit Google einen Zusammenhang zwischen Bild und Text erkennt. Wie vorhin bereits erwähnt, solltest du niemals mit den Keywords übertreiben. Bevor zu viele Keywords verwendest, solltest du lieber Synonyme nutzen. 

Welche Bildformate sollte ich verwenden?

Vorhin habe ich bereits erwähnt, wofür sich PNG und JPG eignen. Doch es gibt noch mehr Bildformate.

Beginnen wir noch einmal mit PNG. Der Vorteil bei diesem Bildformat liegt darin, dass es ein webtaugliches Format ist und transparente Bereiche darstellt. Zudem ist dieses Format eine gute Alternative zu JPG und GIF. JPG kann vielseitig eingesetzt werden, wie zum Beispiel für Bild-Schrift-Kombinationen oder Logos. Der Nachteil hierbei liegt zum einen bei dem Qualitätsverlust durch die Skalierung. Zudem benötigen sie mehr Speicher, als das Bildformat JPG. Bei Animationen ist dieses Format nicht einsetzbar.
Kommen wir nun zu dem Bildformat JPG. Hier liegt der große Vorteil darin, dass JPG von jedem Browser gelesen werden kann. Zudem steht es dir meistens als Ausgangsformat zur Verfügung. Jedoch kann JPG keine Transparenz darstellen. Zudem gehen grafische Details bei der Komprimierung verloren. 
Das Bildformat GIF, kann ebenfalls von allen Browsern gelesen werden. GIF eignet sich besonders für Animationen, grafische Elemente und Diagramme und transparente Hintergründe. Der einzige Nachteil ist, dass nur 256 Farben verwendet werden können, wodurch sich Bilder mit feinen Farbnuancen nicht für GIF eignen. 
WEBP weist alle Vorteile, von GIF, JPG und PNG auf. Zudem kann Animation und Transparenz dargestellt werden. Jedoch benötigst du ein zusätzliches Plugin, um Dateien in WBP zu verwandeln. Außerdem wird dieses Format nicht von alten Browsern unterstützt.
Mit SVG können Grafiken in Vektoren dargestellt werden. Mit JavaScript können Animationen unterstützt werden. Allerdings ist dieses Bildformat schwierig zu bearbeiten und du benötigst weitere Plugins um, die Bilder im Endeffekt einzufügen. 

10 Tipps und Tricks für die Bildoptimierung im SEO

Die Bildoptimierung ist im SEO sehr wichtig. Daher haben wir hier einige Tipps, die du beachten solltest. 

Tipp Nr. 1 – Titel und Meta Description optimieren

Wenn du dein Snippet optimierst, hast du eine höhere Chance, ein gutes Ranking zu erreichen. 
Für den Titel ist es wichtig, dass du für jede deiner Seiten, einen eigenen Titel wählst. Bedenke, dass dein Haupt-Keyword im Titel-Tag vorkommt und du dich nicht wiederholst. Der Titel sollte wie immer aussagekräftig sein und den Leser zum Klicken anregen. Dennoch sollte die maximale Anzahl an Zeichen (56 Zeichen) nicht überschritten werden. Anderenfalls wird der Titel nicht komplett in den SERPs angezeigt. 
Genau wie beim Titel sollte die Meta Description auch immer individuell und aussagekräftig sein. Falls du den Nutzer mit deinem Titel noch nicht zum Klicken angeregt hast, ist deine 2. Chance die Meta Description. Gib deinen Nutzern einen kurzen, aber wirkungsvollen Eindruck, in deine Seite. Doch auch hier solltest du die maximale Anzahl an Zeichen (156 Zeichen) nicht überschreiten.

Tipp Nr. 2 – Weitere Meta Daten

Nicht nur die Meta Description und der Titel sind wichtig. 

Zudem ist die Bildunterschrift wichtig. Sie erscheint unter dem Bild und beschreibt es. Diese sollte aussagekräftig sein und die wichtigsten Keywords enthalten.

Bei dem Dateinamen ist es wichtig, dass er eine Beschreibung des Bildes und relevante Keywords enthält.

Metatags: Diese sind HTML-Code vorhanden. Diese enthalten weitere Informationen über das Bild.

Tipp Nr. 3 – Die Wirkung von strukturierten Daten

Hierdurch kannst du bestimmte Daten deiner Bilder angeben. Zudem können durch strukturierte Daten deine Bilder als Zusatzinformation in der Bilder-Suche angezeigt werden. Hier gibt es 3 verschiedene Möglichkeiten. Open Graph Protocol, Schema.org und Exif-Daten

Open Graph Protocol wird meistens in den sozialen Medien verwendet. Hierüber können Informationen wie der Pfad, Titel und Bildunterschrift zum Titel angegeben werden. Hier wird der HTML-Code og:image: verwendet.

Schema.org wird von verschiedenen Suchmaschinen unterstützt. Wie beim Ophen Graph Protocol können hierüber die Bildunterschrift und der Titel des Bildes angegeben werden. Zudem kann über Schema.org die Lizenz und die Autoreninformation angegeben werden. Hier wird der HTML-Code itemprop=”image”: verwendet.

Über Exif-Daten, werden Daten über das Datum, an welchem das Bild aufgenommen wurde und Daten über die Kamera, mit welcher das Bild geschossen wurde, gespeichert.  

Tipp Nr. 4 – Die Qualität deiner Bilder

Bilder mit einer guten Qualität sieht ein Nutzer deutlich lieber als, ein verschwommenes Bild. Natürlich steckt mehr Arbeit hinter einem Bild, welches eine gute Qualität aufweist, doch es lohnt sich auch umso mehr. Hier kannst du dich auch einmal selber fragen, auf welches Bild klickst du eher? Auf ein Bild, das verschwommen ist oder auf ein Bild, was eine gute Qualität aufweist? 

Tipp Nr. 5 – Der Nutzer steht immer an erster Stelle

Deine Nutzer müssen bei der Optimierung deiner Seite und bei jeglichen anderen Optimierungen immer im Fokus stehen. Daher sollst du auch durch deine Bilder, die Nutzererfahrung verbessern. Demnach sollten die Bilder immer einen Zusammenhang zum Text aufweisen können. 
Zudem solltest du wichtige Informationen nicht in einem Bild verstecken. Denn nicht alle Nutzer können dieses Bild öffnen. Demnach solltest du die Informationen immer im Alt-Attribut integrieren.

Tipp Nr. 6 – Bilder als HTML-Content verwenden

Die Bildinformationen liest Google in dem HTML-Content. Oder aber Meta-Angaben, die Maschinen lesen können. Daher solltest du diesen nicht vergessen.

Tipp Nr. 7 – Achte auf die Bildformate 

Die Bildformate GIF, PNG, SVG, WEBP, BMP und JPEG werden von Google unterstützt. Die Vor- und Nachteile der relevantesten Bildformate habe ich vorhin bereits erläutert.

Tipp Nr. 8 – Achte auf die Ladegeschwindigkeit

Umso besser die Qualität des Bildes ist und umso größer das Bild ist, desto langsamer wird die Ladegeschwindigkeit. Unter Optimez your images findest du Tipps, um dies zu verbessern. 

Tipp Nr. 9 – Eine Bilder-Sitemap

Um Google noch besser über deine Bildinhalte zu informieren, ist eine Bilder-Sitemap sinnvoll. Hierdurch wird das Crawlen für die Suchmaschine leichter. Zur Bilder-Sitemap hat Google auch eine passende Quideline veröffentlicht. 

Tipp Nr. 10 – Responsive Bilddaten

Vorhin habe ich den Punkt “Nutzerfreundlichkeit” angesprochen. Hierzu gehört, dass die Bilder sowohl für Desktop, als auch für Mobile optimiert sind. Daher solltest du die Bilder in verschiedenen Bildschirmgrößen bereitstellen.

Für Smartphones eignet sich 480 px x 160 px.

Für Desktop eignet sich 1440 px x 240 px.

Mehr Input zu dem Thema Bildoptimierung

Fazit

Die Bilder Optimierung ist im SEO sehr wichtig. Gut optimierte Bilder können dir unheimliche Rankings einholen. Die Bilder sind nicht nur für die Nutzer sinnvoll, sondern auch für Suchmaschinen. Dadurch können sie den Inhalt der Seite besser verstehen. Wenn du alle Tipps verwendest, kannst du dir sicher sein, dass du eine gute Bildoptimierung aufweist.

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Christoph

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